Vom Glück des Büchermachens – Schlusswort aus dem Jubiläumsbuch

Glück besteht darin,
all seine Fähigkeiten
einsetzen zu können
für ein Ziel.
(Aristoteles, 384-322 v. Chr.)

Am Ende des Jubiläumsbuches möchte ich noch ein paar Gedanken mit dir teilen. Es geht um das Glück des Büchermachens. Auf unserer Verlagshomepage steht dazu seit vielen Jahren dieser Text:

Ich schreibe leidenschaftlich gerne, liebe Bücher und habe in den letzten Jahren das Glück des Büchermachens erfahren. Ich habe auch Bücher für andere Autoren gestaltet und dabei sehr viel über Lektorat, Layout und Buchherstellung gelernt. 
Dabei habe ich festgestellt, dass es ein Kindheitstraum ist, der sich hier langsam, aber sicher in meine Lebensrealität integriert.
Es fing damit an, dass ich 2007 aufhörte, wissenschaftlich zu schreiben und nicht mehr an einer Universität lehren wollte. Ich merkte, dass die Menschen meine Bücher und Texte gerne lesen, weil sie ihnen viel geben.
2008 hatte ich zum ersten Male die Idee, einen eigenen Verlag zu gründen. Ich traf immer wieder Menschen, die mir weitere Impulse dazu gaben. Als wir Ende 2010 ganz nach Fehmarn umzogen, entschloss ich mich endlich, den Verlag zu gründen. Ich bestellte eine Domäne und besorgte einen Gewerbeschein.
Und nun wird der Traum ganz allmählich Realität, viele Menschen unterstützen mich dabei.

Nun sind 15 Jahre vergangen und wir feiern in wenigen Tagen unser 15-jähriges Jubiläum. Ich danke allen Menschen, die uns in diesen 15 Jahren unterstützt haben. Ich danke auch all denen, von denen ich mich getrennt habe und die ihren Weg nun ohne mich weitergehen. Viele Namen bleiben unerwähnt, aber sie alle waren Wegweiser, wenn ich wieder mal an einer Kreuzung stand und die Richtung nicht mehr wusste. Manchmal hatte ich mich total verschätzt oder war einfach gedankenlos und spontan. 

Aber immer, auch in der schlimmsten Krise, ging es mir darum, meinen Traum zu verwirklichen und das Glück des Büchermachens zu erleben. Sogar nachdem ich mir im letzten Frühjahr die rechte Schulter gebrochen hatte, habe ich drei eigene Bücher geschrieben und veröffentlicht. Und ich hatte ein Ziel: An meinem Geburtstag, dem 20. Mai 2025, wollte ich wieder selbst Autofahren können und Frieda an der Leine führen. Das hat geklappt, deshalb kannst du unsere Glückskarte 2025 mit dem Foto von Frieda und mir an meinem Geburtstag vorne im Buch anschauen. Ich hatte nicht nur meine körperlichen, sondern vor allem meine mentalen Fähigkeiten eingesetzt, um dieses Ziel zu erreichen.

So habe ich auch unseren Verlag durch seine 15-jährige Geschichte geführt. Ich hatte Louise Hay als Vorbild gewählt, sie war damals fast 88 Jahre alt und ihr Verlag bestand seit 30 Jahren. Daran habe ich mich erinnert, als mir mein guter Freund und Berater Lothar Seiwert auf meine Einladung zur Jubiläumsfeier schrieb: Herzlichen Dank für deine freundliche Einladung, liebe Beate! Unglaublich, dass du schon 15 Jahre mit deinem Verlag aktiv bist. Leider können wir am 11. Februar nicht kommen, wünschen dir aber umso mehr alles erdenklich Gute für die nächsten 15 Jahre & Mo(o)re … Viele liebe Grüße, deine Renée und Lothar

Damit hat er meine Vision in mir erweckt: Unsere Geschichte geht weiter, und für das, was wir heute sind, stehen wir auch in den nächsten 15 Jahren. Denn ich möchte gesund und glücklich 100 werden. Und außerdem möchte ich anderen Menschen den Mut und den Optimismus weitergeben, den ich im Leben erfahren habe. Mein Motto Niemals aufgeben, man darf niemals seine Träume aufgeben wird mich weiterhin durchs Leben leiten. Ich freue mich auf interessante Autoren und schöne neue Bücher.

Beate Forsbach                 Bamberg, im Januar 2026 

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