Buchvorstellung in Brasilien

Im November 2016 besuchte die Autorin Gunda Dinklage ihren Sohn Sven in Brasilien. Er überraschte sie damit, dass er schon eine Buchvorstellung für ihr Buch „Lady on Tour - Mit 70 auf Weltreise" organisiert hatte. Sven erzählte ihr, dass er einem Geschäftskollegen von der Reise seiner Mutter erzählt hatte. Dieser Kollege war gleich interessiert und schlug vor, Freunde, Familie und andere Geschäftskollegen zu einem Event einzuladen und dabei das Buch vorzustellen. Es wurde ein Termin bestimmt und die Uhrzeit festgelegt. Außerdem wurde abgemacht, dass jeder der Gäste etwas zum Essen mitbringt. Die Gastgeber erklärten sich bereit, den Clubraum in ihrer Wohnanlage und Getränke zur Verfügung zu stellen.

Der Tag der Buchvorstellung:

Beginn sollte um 19.00 Uhr sein. Aber typisch brasilianisch, erst bis 19.30 Uhr waren alle Gäste da. Interessant war, dass von vierzig Gästen zwei Drittel Männer und nur ein Drittel Frauen waren. Bei den Lesungen in Deutschland war es genau andersrum gewesen. - Nach einer herzlichen Begrüßung genossen die Gäste zunächst eine Caipirinha auf der Terrasse. Um 20.00 Uhr dann das Signal zum Beginn der Buchvorstellung.

Da das Buch auf deutsch geschrieben wurde, war eine Lesung nicht möglich. Deshalb erzählte die Autorin mehrere Passagen aus dem Buch, die sie sich vorab überlegt hatte. Ihr Sohn übersetzte und zeigte entsprechende Fotos dazu. Es wurde interessiert zugehört und am Schluss wurden von den Gästen viele Fragen gestellt: Wie haben sie die Reise organisiert? Was war ihr schönstes Erlebnis? Wie sicher war diese Reise und was haben sie auf dieser Reise für ihr Leben gelernt? Zuletzt wurde die Autorin dann mit der Frage konfrontiert: Was gefällt Ihnen hier in Brasilien? Auf die letzte Frage konnte die Autorin mit gutem Gewissen antworten: Die Herzlichkeit der Brasilianer ist wirklich einmalig und natürlich gefällt das Klima.

Als alle Fragen zufriedenstellend beantwortet waren, schlug einer der Gäste vor, dass doch vielleicht jemand von den anderen Gästen auch eine interessante Reise gemacht habe und davon berichten könne. So wurde u. a. von einer besonderen Reise nach Peru und auch nach Paraguay berichtet. Dann meldete sich ein anderer Gast zu Wort und sagte den Satz: Wer schreibt, der bleibt. Darüber wurde dann zum Schluss heftig diskutiert. Es kam die Frage auf, was bleibt, wenn heute hauptsächlich nur noch über moderne Medien kommuniziert wird. Man kam zu der Erkenntnis, dass ein geschriebener Brief, Tagebuch oder ein Buch doch immer einen bleibenden Wert behalten werden.

Es war ein gelungener Abend der erst um Mitternacht endete und an dem viel erzählt und gelacht wurde. 

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel
Lady on tour Lady on tour
12,90 € *